Hörst Du den Schrei? – 75 Jahre der Gustloff-Tragödie

Die „Wilhelm Gustloff“ als Lazarettschiff in Danzig, 1939 Foto: Bundesarchiv, Bild 183-H27992 / Sönnke, Hans / CC-BY-SA 3.0

„Die Versenkungen der ‚Wilhelm Gustloff‘, der ‚Goya‘ und der ‚von Steuben‘ sind die größten Meerestragödien in der Geschichte der Menschheit. Auf der ‚Gustloff‘ kamen mindestens 6.600 Menschen um, auf der ‚Goya‘ 6.000 und auf der ‚von Steuben‘ etwa 4.500. Sehr viele von ihnen waren Ostpreußen“, erinnerte Benedykt Reschke, Vorsitzender der Deutschen in Gdingen bei der diesjährigen Gedenkfeier für die Opfer der Tragödie.
Das Mitteilungsblatt berichtet auch über die Begegnung zweisprachiger Familien. Diese fand Anfang September am Ufer des Okullsees in Allenstein statt. Etwa 50 Personen, darunter auch mehr als ein Dutzend Kinder nahmen daran teil, darunter auch Wiktor Marek Leyk, der Beauftragte des Marschalls der Woiwodschaft Ermland Masuren für Fragen der nationalen und ethnischen Minderheiten. „Wie viele Sprachen du sprichst, sooft mal bist du Mensch“, zitierte er Goethe.
Auch Johann Gottfried von Herder – dem berühmtesten Mohrunger – widmet sich das Blatt. Der am 25. August 1744 geborene Philosoph, Pastor und Schriftsteller ist Namenspatron der Mohrunger deutschen Gesellschaft.
Vor 10 Jahren wurde der Verein „Freunde Masurens“ gegründet. Das Mitteilungsblatt blickt Aktivitäten und Projekte der Freunde zurück., darunter auf die Bank der Erinnerung in Sensburg oder die Renovierung der Orgel in der evangelischen Kirche in Warpuhnen.
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